energyRACK - die Plattform für modulare,
vorgefertigte Energiezentralen
- Modular
- Skalierbar
- Erweiterbar
FAQ
Häufig gestellte Fragen

Es gibt eine Reihe von Unterschieden.
- energyRACK ist ein System zur Konfiguration und Kombination von (unterschiedlichen) (Wärme-) Erzeugern.
- Die Größe und Leistung der einzelnen Aggregate können ausgewählt werden. Die mögliche Bandbreite geht deutlich über einen Einzelcontainer hinaus.
- Wenn das Design steht, kann die Anlage in bestehenden Räumlichkeiten untergebracht werden, oder in eigenen Raummodulen geliefert werden.
Die Module sind keine „Container“ im klassischen Sinn, sondern individualisierbare Raummodule, die miteinander kombiniert die ganze Technik unterbringen können.
Dabei sind auch die Art der Fassade, Brand und Schallschutzanforderungen, projektabhängig definierbar. - Die Regelung ist genauso modular aufgebaut wie das Hydraulikkonzept und beide erlauben eine spätere Vergrößerung, Verkleinerung, Anpassung, oder Teilung des Modulverbundes.
→ energyRACK Energiezentralen haben praktisch alle Vorteile von Einzelcontainern, aber die Möglichkeiten in Punkto Individualisierbarkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität gehen
weit darüber hinaus.
Unsere Lösung deckt die Lücke zwischen „Energie-Container“ und Individualprojekt.
Aber natürlich können auch einzelne “Container”-Einheiten realisiert werden. Beispielsweise ein Lösung mit einer Wärmepumpenkaskade (LW-WP und WW-WP) und Backup P2H Modul. So eine Lösung nennen wir “modulare Funktionseinheit”.
Ja, das geht. Die verwendbaren Erzeuger sind in Rastergrößen von (100) /300kW bis 1,5 (2,5) MW verfügbar. Dazu passen Anschaltbaugruppen (RACK’s) in der richtigen Dimension und mit etlichen Optionen ausstattbar. Beide werden vorgefertigt angeliefert und können so in vorgegebenen Grundrissen aufgestellt werden. Die für diese individuellen Grundrisse passenden Rohrverbindungen werden ebenfalls vorkonfektioniert (gebogen, geschweißt, teil-isoliert) angeliefert und vor Ort nur noch montiert. Auch modulare Funktionseinheiten für Hydraulik, Druckhaltung, Trasse, Regelung, usw. können konfiguriert und passend konfektioniert angeliefert werden.
Natürlich sind auch Hybridlösungen denkbar. Teile der Technik werden, wie vor beschrieben, in die Bestandzentrale gebaut. Erweiterungen, z.B. später benötigte Wärmepumpeneinheiten, können in eigenen Raummodulen z.B. daneben, oder auch ganz woanders im Netz ergänzt werden. Durch die Verbundregelungsoption ist es sogar möglich eine weiter entfernte Flusswasser-Wärmepumpe, oder dezentrale Biomasseheizanlage zu integrieren und zu orchestrieren, also sinnvoll und in Abstimmung mit anderen Erzeugern zu betreiben.
Ja, natürlich. Genauso wie man es in Bestandszentralen einsetzen kann, ist das System mit seinen Racks, Baugruppen und modularen Funktionseinheiten auch für neu gebaute Räume geeignet. Durch eine etwas individuellere Rohrgeometrie als beim Einsatz in den „eigenen“ Raummodulen steigt der Konfigurationsaufwand zwar etwas, aber diese Lösung ist immer noch deutlich effizienter als die klassische Planung.
Auf diese Art und Weise kann man das energyRACK System auch verwenden, wenn das Grundstück oder andere Rahmenbedingungen des Projekts nicht mit den Geometrien der energyRACK Raummodule vereinbar sind.
Es ist sowohl vorstellbar, als auch angedacht, dass Projektpartner mit eigenen vorgefertigten Raumlösungen auf das System zurückgreifen.
Groß, im Sinne von Abmessungen: Die einzelnen Raummodule können maximal 4x4x13m Außenmaß haben. Mehrere dieser Einheiten können zu ganzen Zentralen zusammengefügt werden. Es ist möglich ein Trassenmodul auf dem Dach der Raumodule zu setzen, welches quer zu deren Richtung verläuft und diese miteinander hydraulisch verbindet. An dieser Stelle wäre die Zentrale dann bis zu 8m hoch.
Natürlich können die Module auch kleiner sein, niedriger und weniger breit oder lang, wenn die Technik darin es erlaubt.
Besonders sinnvoll ist das bei Einzelmodulen, also Projekten deren Flächen und Raumbedarf in einem fertigen Gebäude gedeckt werden kann.
Größe im Sinne von maximaler Leistung ergibt sich aus der Addition mehrerer Einzelerzeuger. Theoretisch kann man etliche modulare Funktionseinheiten miteinander koppeln. Sinn macht das aber nur bis zu einem gewissen Grad und wird auch durch die Sammler in den Trassenmodulen begrenzt. Dort lassen sich in den max DN300 Rohren rund 13 MW (Wärme oder Kälte) sammeln.
Es ließe sich aber auch eine weitere „Spange“ addieren und zweiseitig an ein Verteilnetz anschließen, was die maximal mögliche Leistungsgröße verdoppelt.
Die Standardgrößen der Einzel Erzeuger im System starten bei rund 300kW Leistung. In Sonderfällen und vor allem bei häufigerer Wiederholung können auch Einheiten ab rund 100kW (abhängig vom Typ) konfiguriert werden.
Im räumlichen Dimensionen bedeutet das einen Baukörper in der ungefähren Größe eines 20“ Containers.
energyRACK fokussiert sich auf dekarbonisierte Erzeugung und erneuerbare Quellen. Derzeit gibt es Lösungen für:
- Wärmepumpen (Luft-Wasser, Wasser-Wasser, Sole-Wasser) mit Fokus auf
natürliche Kältemittel (Propan, Isobutan, Ammoniak) aber auch mit low GWP
HFC‘s und HFO’s (R32, R1234ze) erhältlich.
Davon u.a. abhängig, als Niedrig- , Mittel- oder Hochtemperaturversion erhältlich.
Je nach Projekt sind auch Kaskadenlösungen (Luft-Wasser mit Wasser-Wasser)
Wir bieten sowohl 2-Leiter als auch 4-Leiter Systeme an und beraten auch wann
sich welches System besser eignet.
- Biomassekessel (Pelletlösungen)
- Elektrokessel (Power2Heat)
Bald verfügbar:
- KWK (Kraft-Wärme-Kopplung - Blockheizkraftwerke)
- Batteriespeicher
Mittelfristig verfügbar:
- Brennstoffzellen
- Elektrolyseure
Ergänzend können auch Gaskessel oder Diesel Generatoren Anwendung finden, wenn es das Projekt verlangt.
Für alle Leistungspakete gibt es bereits Partner, die bei Bedarf des Kunden die angedachten Leistungen übernehmen können. Dies ist aber nie verbindlich. Natürlich können unsere Kunden auch eigene Lösungen verwenden, oder, nach eingehender Prüfung durch uns, andere Systeme für die Weiter-Vermarktung an die eigene Kundengruppe einsetzen.
Partnerkonzept bedeutet auch, dass es möglich ist sich als Montagepartner zu qualifizieren und regional abgegrenzt, oder zu Kundengruppen, diese Leistungen anzubieten.
So haben auch kleinere Anlagenbauer perspektivisch die Chance deutlich größere Projekte abzuwickeln, als sie selbst und allein könnten.
Kurz gesagt, alles was mit der Konfiguration, der Vorfertigung und der Inbetriebnahme der Energiezentralen oder modularen Funktionseinheiten zu tun hat.
Auf Wunsch können wir noch bei einem Energiekonzept (LPA1) unterstützen.
Alle anderen Leistungen basieren in der Regel auf Angeboten von Partnern.
Vor allem deswegen, weil wir den Planungs und Engineering Prozess vorangestellt haben und nun dem Kunden nicht mehr berechnen.
Dadurch vermindert sich der Aufwand für uns und für den Kunden. Je mehr Lifecycle - Leistungen aus dem Portfolio verwendet werden, umso größer wird der Effekt. Da wir immer wieder auf dieselben Datenmodelle zurückgreifen können und so keine Schnittstellen und Anpassungsproblematiken haben, gewinnen wir - und Sie - immer weiter an Effizienz.
Durch die Modularität! Eine komplette Energiezentrale lässt sich in Module, Funktionseinheiten, Racks, Erzeuger herunterbrechen.
Alles hat seinen definierten Platz/Lokation im System und ist so trennbar und wieder (anders) zusammensetzbar.
Eine Umstrukturierung ist sicherlich mit Aufwand verbunden. Das Umsetzen, oder Tauschen eine Raummoduls geschieht nicht von alleine, aber es ist viel einfacher, als in einem konventionellen Projekt. Die Eingriffe sind weniger tief, weil ja „vorgesehen“.
Seit dem 1.6.2026 gilt das neue EnEfG, demzufolge neu gebaute Rechenzentren die entstehende Abwärme zu gewissen Teilen nutzen muss*.
Das Thema - “wie macht man das”, begegnet uns häufig.
Es treffen sich hier zwei Welten, die der Rechenzentrumsbetreiber und die der Energieversorger und Netzbetreiber. Jede der Parteien hat ihre eigene, von der anderen sehr unterschiedliche Perspektive, Bedürfnisse und unverhandelbare Punkte.
Es bedarf eines technisch sehr kompetenten Moderators, der beide Welten versteht.
→ Der technische Leiter des energyRACK® Projekts hat neben tiefen Kenntnissen in der Energieversorgungbranche auch 10 Jahre Erfahrung als Leiter für GU - Projekte im Bereich (modularer) Rechenzentren und kennt daher auch die Nöte und Sichtweisen der RZ Branche hervorragend.
→ Die Bedürfnisse der Wärmenetze auf der einen Seite, sowie der RZ's auf der anderen sind in manchen Bereichen diametral. Es bedarf Backups, oft auf beiden Seiten, auch Redundanzen. Diese lassen sich aus dem energyRACK Baukasten besonders gut und schnell abbilden.
→ Weder Wärmenetze noch RZ's sind von Tag eins an völlig ausgelastet, sondern wachsen klassischerweise mit der Zeit. Der modulare Ansatz von energyRACK® erlaubt hier einen bedarfsgerechten Ausbau und je nach Ausführung, auch situativen Umbau.
→ RZ Projekte sind teuer, die Wärmeauskopplung hat mit dem Kerngeschäft der Betreiber wenig zu tun. Eigentlich wollen sie sich mit dem Thema weder finanziell belasten, noch mit dem Betrieb auseinandersetzen. Hier ermöglichen diverse Contracting Angebote der RCO GmbH, beides völlig auszugliedern und trotzdem sicher zu sein, das alles perfekt läuft.
→ Schon in der Entwicklungsphase eines RZ-Abwärmeprojekts werden möglichst exakte Kosten und Flächenbedarfe benötigt, um beurteilen zu können:
- welche Wärmepreise entstehen
- wie sich der Invest amortisiert
- ob die Flächen ausreichen
- usw.
Durch die Konfigurationsmöglichkeiten des energyRACK® kann man sehr schnell eine Machbarkeit nachweisen und verlässliche Kosten ermitteln.
Kurzum - energyRACK® ist der perfekte Partner um RZ - Abwärmeprojekte in jeder Entstehungs- und Lebensphase zu begleiten und unterstützen.
*sofern möglich